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Zahnlücke

Möglichkeiten der Lückenversorgung

Implantate

Implantatkrone

Implantat im Querschnitt

Dr. Hüttemann bei einer Implantation
Implantologie
Impantate - die wirklichen "Dritten"
Die Natur hat uns Menschen mit zwei Zahngenerationen ausgestattet. Aufgrund unserer hohen Lebenserwartung und unserer Lebensumstände reichen diese aber mitunter nicht aus. Zähne gehen verloren.
Dieser Zahnverlust kann verschiedene Ursachen haben:
- Karies kann Zähne so weitgehend zerstören, dass auch der Zahnarzt sie mit allen Mitteln der modernen Zahnheilkunde nicht mehr retten kann
- Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) gehen mit Verlust an Kieferknochen einher. Irgendwann findet der Zahn nicht mehr genug Halt und geht verloren
- Aber auch Unfälle können zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen
Schnell ist eine unschöne Lücke entstanden, es fehlt an Kauvermögen. Zahnersatz wird notwendig:
Schon die Etrusker waren sehr findig in der Beseitigung störender Zahnlücken: Sie banden verlorengegangene Zähne mit Golddraht wieder zwischen die Nachbarn.
Heute haben wir viele Möglichkeiten, Zahnersatz herzustellen:
Oft werden die noch vorhandenen Zähne verwendet, um den Zahnersatz (fest einzementierte Brücken oder abnehmbare Prothesen) im Mund zu verankern. Diese bewährten Möglichkeiten gibt es seit vielen Jahrzehnten. Der Nachteil ist, dass die verankernden Zähne oft stark beschliffen werden müssen. Ein Teil der Zähne stirbt in der Folge dieser Schleifmaßnahmen ab und muss wurzelbehandelt werden.
Implantate sind daher eine gute Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz.
Was sind Implantate?
Implantate sind kleine Schrauben aus Titan, einem sehr gut körperverträglichen Metall. Diese werden in den Kieferknochen eingebracht und verwachsen mit diesem. Nach der Einheilung können Sie zur Aufnahme von Einzelkronen, Brücken oder gar ganzen Prothesen herangezogen werden. Sie sind also gleichsam wirklich "Dritte Zähne". Die vorhandenen Zähne können unangetastet bleiben.
Voraussetzungen für eine Implantation?
Voraussetzung für das Setzen von Implantaten ist ein ausreichendes Angebot an Kieferknochen. Aber auch hier hat die Zahnmedizin in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht: Meist kann an der beabsichtigten Implantatstelle Knochen aufgebaut (augmentiert) werden, so dass später oder in der gleichen Sitzung ein Implantat gesetzt werden kann.
Wie läuft eine Implantation ab?
Sämtliche Planungs- und Operationsschritte für Ihre Implantatversorgung können in unserer Praxis ambulant durchgeführt werden, auf Wunsch auch gerne in Zusammenarbeit mit unserem Anästhesisten in Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder in Vollnarkose. In der Regel reicht aber eine örtliche Betäubung - wie bei anderen zahnmedizinischen Behandlungen - völlig aus.
Nach dem Einbringen der Implantate müssen diese 3-6 Monate mit dem Knochen verwachsen, bevor sie für die geplante Kautätigkeit verwendet werden können.
Brauchen Implantate auch eine Professionelle Zahnreinigung?
Ganz wichtig für den dauerhaften Erfolg der Implantate ist die Pflege. Implantatträger sollten alle drei Monate zur Prophylaxe kommen, um einer Schleimhautentzündung (Mukositis) und damit einem nachfolgenden Knochenabbau um die Implantate (Periimplantitis) wirksam vorzubeugen.
Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von ASTRATECH Dental und Straumann AG
