20 Jahre Hüttemann!

Am vergangenen Wochenende durften wir mit unserem Team und einigen - Coronabedingt 
wenigen Gästen bei wunderschönem Spätsommerwetter unser 20jähriges Jubiläum feiern.Mit unseren langjährigen Patienten und Geschäftsfreunden, die uns schon seit den Anfangsjahren
begleiten, gab es natürlich viele Erinnerungen auszutauschen. Manche Gäste kennen uns ja
schon länger als es unsere Praxis gibt, fühlten sich als Patienten schon in unserer Assistenzzeit mit ihren Zähnen bei uns gut aufgehoben oder haben als unsere engen Freunde die Suche nach den geeigneten Räumen aktiv mitgeholfen, gestaltet oder begleitet:

- GESCHICHTE -

Damals wurde das Haus in der Hauptstraße in Bühlertal gerade gebaut und wir hatten bereits zwei gescheiterte Praxisübernahmen hinter uns. Deshalb vertrauten wir nur noch unseren eigenen Ideen und unserer eigenen Schaffenskraft und wagten uns an eine Neugründung. Zunächst planten wir zurückhaltend und begnügten uns fürs erste mit einer Stockwerkshälfte. Wir starteten mit zwei Behandlungsräumen, einer Zahnarzthelferin und einer Auszubildenden. Und wir starteten wirklich durch: Vom ersten Tag - es war der 13. Juni 2000 - waren wir gut frequentiert, so gut, dass Dr. Holger Hüttemann seine Tätigkeit als angestellter Zahnarzt in Gernsbach früher beendete, als eigentlich geplant war.

- PHILOSOPHIE -

Unser fester Plan war es, in unserer Praxis moderne Zahnheilkunde anzubieten, die den Patienten nicht mehr als Objekt zahnärztlicher Behandlung sah sondern ihn als Partner auf dem Weg zu lebenslanger Mundgesundheit zu begleiten. Basis dieser Begleitung wurde unsere sehr umfassende Untersuchung der neuen Patienten hinsichtlich Karies, Parodontitis und funktioneller Kieferbeschwerden, aus der wir in den Folgejahren unseren 4-Jahres-Zyklus entwickelten. Nach dem wir unsere Patienten bis heute betreuen und den wir Immer wieder dem aktuellen Kenntnisstand der Zahnmedizin anpassen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden vom ersten Tag an nicht auf dem Behandlungsstuhl besprochen, sondern in einem separaten Beratungsbereich (heute haben wir dafür einen eigenen Raum), damit Kommunikation im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe stattfinden konnte. Schon kurze Zeit später konnten wir diese Beratungsgespräche mit digitalen Röntgenbildern und Mundfotos ergänzen und so die Untersuchungsergebnisse transparenter und besser verständlich präsentieren. Heute gehören sogar dreidimensionale Kieferscans zu unserem Standartrepertoir.

- QUALITÄTSMANAGEMENT-

Als eine der ersten Praxen in Deutschland erarbeiteten wir uns ein Qualitätsmanagmentsysten, das dann auch nach den Kriterien der EFQM zertifiziert wurde. Gemeinsam mit mehreren Zahnarztpraxen aus ganz Deutschland stellten wir uns der - damals revolutionären - Herausforderung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, in den auch das gesamte Praxisteam mit einbezogen war. Regelmäßige Teambesprechungen, externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen für alle unsere Mitarbeiterinnen sind seither fest etabliert. Denn zukunftsorientierte Zahnmedizin kann nur in perfekter Teamarbeit gelingen. In dieser Zeit entstand unser Praxismotto „beraten - behandeln - betreuen“, nach dem unsere Praxis auch in Zukunft arbeiten wird. Für diese systematische qualitätsorientierte Arbeit sind wir seit 2019 als „Beste Praxis“ ausgezeichnet, damit unsere Patienten sicher ihr bestes und schönstes Lächeln erhalten.

- PROPHYLAXE-

Lebenslange Mundgesundheit wollten und wollen wir unseren Patienten ermöglichen, damit sie unbeschwert Lachen können. Deshalb ist die Professionelle Zahnreinigung bei uns schon seit 20 Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Betreuungskonzeptes. Sie wird von speziell hierfür weitergebildeten zahnmedizinischen Fachangestellten durchgeführt, die nicht nur die Zähne reinigen, sondern auch für jeden Patienten ein individuelles Risikoprofil erstellen, an Karies, Parodontitis oder auch erosiven Zahnschäden zu erkranken. Dazu erhalten die Patienten wertvolle Tipps zur Ernährung und natürlich auch zur häuslichen Mundpflege. Sehr stolz sind wir, dass Frau Miriam Riehle, eine unserer Prophlaxemitarbeiterinnen, letzte Woche ihr Studium zur Dentalhygienikerin sehr erfolgreich abschließen konnte. Ihr neu erworbenes Wissen wird uns dabei helfen, unser Betreuungskonzept auch in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln.

Entsprechend dem allgemeinen Trend im Gesundheitswesen werden auch hier schon bald Apps die Patienten bei ihrem täglichen Gesundheitsverhalten unterstützen und die Umsetzung der Empfehlungen in den Alltag erleichtern.

-ZAHNMEDIZIN 2.0-

Neue technische Trends nach Bühlertal zu bringen war uns von Anfang an ein Anliegen:

So verabschiedeten wir uns sobald technisch und rechtlich möglich von den althergebrachten Patientenakten und arbeiten seither rein digital. Auch faszinierte uns die damals brandneue CEREC-Technologie, die es erstmals erlaubte, keramische Füllungen und Kronen ohne Abdruck und ohne Provisorium in einer Sitzung herzustellen. Während heute deutschlandweit reihenweise Fortbildungen zu diesem Thema angeboten werden, genießen unsere Patienten diesen Komfort schon seit 20 Jahren. Doch ist die Digitalisierung in unserer Praxis kein Selbstzweck oder Marketinggag. Sie ermöglicht uns Zahnärzten gerade durch die Verknüpfung von 3DRöntgenbildern, die wir ebenfalls in der Praxis anfertigen können, und den Kieferscans eine sorgfältige, sichere Behandlungsplanung.

Für unsere Patienten bedeutet sie ein hohes Maß an Transparenz und Verständnis für ihre Befunde und die notwendige Therapie. Eine virtuelle Simulation des Behandlungsergebnisses hilft auch sehr dabei, Erwartungen seitens unserer

Patienten und Machbarkeit seitens der Behandler abzugleichen und zu visualisieren.

Und durch den Vergleich mehrerer Aufnahmen über die Zeit hinweg ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, krankhafte Prozesse schon viel früher zu erkennen, noch bevor der Patient etwas davon spürt oder der Behandler bei der Untersuchung feststellen kann.

-ZAHNTECHNIK-

Digitale Techniken kosten Arbeitsplätze - so die landläufige Meinung. Deshalb werden wir oft von Patienten nach ihrer ersten CEREC-Sitzung gefragt, ob denn damit die Zahntechniker jetzt arbeitslos würden. Die meisten sind dann sehr überrascht zu hören, dass gerade die

Digitaltechnik für uns schon vor über 10 Jahren der Grund war, einen eigenen Zahntechniker

anzustellen. Denn mit der direkten Behandlung unserer Patienten haben wir Zahnärzte schon alle Hände voll zu tun und sind sehr glücklich, dass wir die zahntechnischen Arbeiten an unsere Experten abgeben zu können. Allerdings hat sich der Arbeitsplatz im Labor in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Waren die Techniker anfangs viel damit beschäftigt, Abdrücke mit Gips auszugießen, diese Modelle dann zu beschleifen und darauf dann zu arbeiten, findet heute der Löwenanteil der CAD/CAM-Arbeit ab PC statt.

In vielen Fällen ist gar kein physikalisches Modell mehr nötig und wenn doch, wird es mit höchster Präzision ausgedruckt. Und wie schon im letzten Abschnitt erwähnt sind unsere Techniker bereits in die Planung des Behandlungsergebnisses voll einbezogen. Hochästhetischer und auf Reparaturen an Zahnersatz oder Zahnspangen brauchen

unsere Patienten nicht lange zu warten, da die Transportwege ins Labor nur einen Treppenabsatz lang sind.

-TEAM-

Alles was unsere Patienten in unserer Praxis als Service und Behandlungsqualität erleben, ist nur möglich, weil alle unsere Mitarbeiter*Innen zu jedem Zeitpunkt ihr Bestes geben. Täglich dürfen wir über 50 Patienten in unserer Praxis begrüßen, werden zahlreiche Telefonate geführt und zahllose Termine vergeben. Es ist wie bei einer Operninszenierung: Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe, für die er sich selbständig und eigenverantwortlich weiterbildet. Wir haben ein fast familiäres Miteinander, lachen viel, schätzen uns in unseren und mit unseren Unterschiedlichkeiten. Wir haben nur ein Ziel, dass sich unsere Patienten mit ihrem Lachen bei uns bestmöglich aufgehoben fühlen. Dieses Zusammenspiel ist das Resultat stetiger und regelmäßiger Teamschulungen und Besprechungen aber natürlich auch geselliger Veranstaltungen. Von Anfang an treffen wir uns mindestens monatlich zur Teambesprechung und 3-4x jährlich für einen internen Schulungstag. Nur so kann die Atmosphäre entstehen, die unseren Patienten das typische „hüttemann“-feeling gibt. Deshalb sind wir sehr stolz, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal als „Bester Arbeitgeber“ ausgezeichnet wurden.

-SOZIALES ENGAGEMENT-

Zahngesundheit ist ein hohes Gut, das nicht an ein bestimmtes Lebensalter oder bestimmte

finanzielle Rahmenbedingungen gebunden sein sollte. Am besten wachsen unsere Kinder schon von klein auf in dem Wissen heran, dass gesunde Zähne richtig Spaß machen. Diesen Spaß vermitteln wir als Patenzahnärzte auch den Kindergartenkindern in Bühlertal. Vor Ort erfahren sie, wie richtiges Zähneputzen geht und welche Lebensmittel gut oder schlecht für die Zähne sind. Für manche Kinder ist das der erste Kontakt mit dem Zahnarzt oder seinen Mitarbeitern. Heiß begehrt sind unsere Praxisbesuche für die Vorschulkinder, bei denen die Kinder in kleinen Gruppen die Praxis erkunden, mit dem Zahnarztstuhl bis zur Decke fahren und unseren lauten „Wasserstaubsauger“ mal selbst ausprobieren dürfen. Als Erinnerung machen sie im Labor noch einen Gipsabdruck ihrer Hand - diesmal ganz analog, den sie dann mit nach Hause nehmen können. Und auch am anderen Ende der Lebensspanne sind gesunde Zähne ein großes Stück Lebensqualität. Doch nicht immer sind die Patienten noch in der Lage, zu uns in die Praxis zu kommen. Deshalb besuchen wir unsere weniger mobilen Patienten zu Hause und im Pflegeheim.

Altgoldspenden sammeln wir und geben die Erlöse an verschiedene soziale Projekte in Bühlertal und Umgebung. Im Rahmen unseres Jubiläums haben wir jetzt eine Spendenaktion zugunsten von Kindern gestartet, die vom Angelman-Syndrom betroffen sind.

Allen unseren treuen Patienten und Partnern, an und mit denen wir in den vergangenen 20 Jahren wachsen durften, unseren Mitarbeiter*Innen und sonstigen Wegbereitern und nicht zuletzt unseren Eltern und Kindern sagen wir aufs herzlichste „Danke“ und freuen uns schon jetzt auf ein baldiges

Wiedersehen.

 

Dr. Vera Hüttemann & Dr. Holger Hüttemann

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